Manche Schätze sind klein. Eine Kerze. Ein Notizbuch. Ein Gedanke. Der Laden der kleinen Schätze erinnert daran, dass wir uns selbst in unserem Leben wieder mehr Bedeutung schenken dürfen.

Mitten im Dorf steht ein Laden.
Von aussen wirkt er eher unscheinbar.
Ein warmes Licht hinter den Fenstern.
Blumen vor der Tür.
Ein kleines Schild, das sich im Wind bewegt.
Viele Besucherinnen gehen zuerst beinahe daran vorbei.
Und bleiben dann doch stehen.
Vielleicht wegen der Kerzen im Schaufenster.
Vielleicht wegen der Kuscheldecken.
Vielleicht wegen etwas ganz anderem.
Wer die Tür öffnet, bemerkt schnell:
Dieser Laden hat eine ganz eigene Ausstrahlung.
Er wirkt auf eine schöne Art vertraut.
Als hätte er schon lange auf Besucherinnen gewartet.
Hier warten die kleinen Schätze.
Ein schönes Notizbuch.
Ein besonderer Stift.
Eine weiche Decke.
Eine Kerze.
Ein Handschmeichler.
Ein Stein, der auf irgendeine Weise Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Dinge mit ihrer eigenen Geschichte.
Dinge, die einfach da sind.
Und manchmal geschieht etwas Merkwürdiges.
Eine Frau bleibt vor einem Regal stehen.
Sie nimmt einen Gegenstand in die Hand.
Und plötzlich erinnert sie sich daran, dass sie sich selbst schon lange nichts mehr geschenkt hat.
Einen Moment der Freude.
Ein Stück Geborgenheit.
Eine kleine Aufmerksamkeit für sich selbst.
Der Laden der kleinen Schätze erinnert an etwas, das im Alltag manchmal zwischen Terminen, Verpflichtungen und Verantwortung verloren geht:
Du darfst dir selbst Aufmerksamkeit schenken.
Du darfst dir selbst etwas Gutes tun.
Nicht irgendwann.
Heute.
Der Laden besteht aus kleinen Räumen, besonderen Ecken und Regalen, die alle ihre eigene Geschichte erzählen.
Manche Besucherinnen entdecken zuerst die Ecke der Geborgenheit mit ihren Decken, Kissen und Kerzen.
Andere bleiben bei den Notizbüchern und Federkielen stehen.
Wieder andere stöbern zwischen kleinen Fundstücken, schönen Erinnerungen und Dingen, die Geschichten erzählen.
Manchmal auch solche, aus dem eigenen Leben.
Und irgendwo findet fast jede Frau etwas, das sie lächeln lässt.
Etwas, das sie berührt.
Etwas, das sie mitnehmen würde.
Vielleicht ist genau das das Geheimnis dieses Ortes.
Die kleinen Schätze erinnern uns daran, dass wir uns selbst wichtig nehmen und uns immer wieder etwas Gutes tun.
Schau dich ruhig um.
Vielleicht wartet ein kleines Fundstück auf dich.
Sehen wir uns gleich im Raum der Fundstücke?
Rahel
