
Der ruhige Fokus
26. November 2025Flamme 1 – Wenn das Licht leise wird
1. Dezember 2025🌌 Kognitive Einsicht & Körperliche Gewissheit
Eine Beobachtung aus unserem Universum
Es gibt Momente,
in denen wir alles verstehen.
Wir sehen die Muster,
wir erkennen die Dynamik,
wir spüren, warum uns bestimmte Situationen berühren
oder weshalb wir auf manche Dinge reagieren,
wie wir reagieren.
Verstehen kann klar sein.
Manchmal sogar sehr klar.
Und doch bleibt das Leben
manchmal erst einmal gleich.
Nicht, weil wir etwas falsch machen.
Nicht, weil wir es „noch nicht geschafft“ hätten.
Sondern weil Verstehen und Fühlen
zwei unterschiedliche Sprachen sind.
✨ Wissen im Kopf
Es gibt Gedanken,
die wie kleine Lichter wirken:
„Ich weiss, weshalb mich das triggert.“
„Ich erkenne, woher das kommt.“
„Ich sehe das Muster.“
Das ist kognitive Einsicht.
Sie sortiert.
Sie macht sichtbar.
Sie öffnet Zusammenhänge.
Ein wichtiger Schritt —
aber er ist noch nicht die ganze Bewegung.
🌿 Gewissheit im Körper
Manchmal gibt es einen anderen Moment.
Einen stilleren.
Ein Satz,
der nicht mehr im Kopf sitzt,
sondern sich im Körper bemerkbar macht.
Nicht laut.
Nicht gross.
Eher wie ein leises inneres „Ja“.
Ein Warmwerden.
Ein Landen.
Kognitive Einsicht ist Wissen.
Körperliche Gewissheit
fühlt sich an wie ein tieferer Kontakt mit sich selbst.
Wie ein Verstehen mit dem Körper.
Ein «JA» zu denken oder es zu fühlen ist ein grosser
Unterschied.
✦ Vom Denken ins Wahrnehmen
Zwischen „Ich verstehe es“
und „Es fühlt sich stimmig an“
liegt oft keine grosse Geste,
sondern ein sanfter Übergang:
ein Atemzug,
ein gedankliches Zurücklehnen,
ein Moment, in dem wir uns selbst
ein Stück deutlicher wahrnehmen.
Solche Momente kann man nicht erzwingen.
Sie entstehen,
wenn etwas in uns bereit ist,
es zuzulassen.
Und manchmal entsteht dieser Moment
einfach noch nicht —
und auch das ist völlig in Ordnung.
Alles kommt zu seiner Zeit.
🔥 Ein kleiner innerer Zwischenraum
Vielleicht kennst du Augenblicke wie diese:
ein Satz, der plötzlich weicher wirkt
eine Grenze, die klarer erscheint
ein Gefühl, das sich sortiert
oder ein stilles „Es ist okay“
Es sind keine Durchbrüche.
Keine grossen Wendepunkte.
Nur kleine, warme Zwischenräume,
die uns näher an uns bringen können —
wenn wir sie wahrnehmen möchten.
🌙 Was du daraus mitnehmen kannst
Verstehen und Fühlen müssen sich nicht decken.
Und sie müssen sich nicht gleichzeitig zeigen.
Der Kopf darf erkennen.
Der Körper darf später nachkommen.
Oder früher.
🌌 Ein Flüstern aus unserem Universum
„Nimm das Wissen mit —
und das, was sich jetzt noch nicht wahr anfühlt,
darf später kommen.
Oder anders.»
Alles hat seinen Rhythmus.
Auch du.
🌿 Rahel mit Liora, Mika & Aron
Vier Kräfte, ein Universum.
Ein Raum, in dem Denken und Fühlen nebeneinander bestehen dürfen.






