Auf dem Pfad der Klarheit

Der Ort der Klarheit entsteht
aus Sammlung.

Aus dem Moment,
in dem Wahrnehmung sich bündelt.

Hier wird nichts erzwungen.
Gedanken dürfen bleiben.
Antworten entstehen, wenn sie bereit sind.

Der Weg hierher wird ruhiger.
Die Schritte werden bewusster.
Der Blick richtet sich aus.

Das Licht fällt klar durch die Bäume.
Es zeichnet Linien.
Es zeigt Konturen.

Ein stilles Gewässer liegt zwischen den Häusern.
Es spiegelt, was sich ordnet.
Es hält, was sichtbar wird.

Die Häuser stehen näher beieinander.
Verbunden.

Jedes Haus hat einen festen Boden.
Und einen eigenen Anlegeplatz am Wasser.

Manche Häuser führen zu Sammlung.
Andere zu Ausrichtung.
Und wieder andere zu Entscheidung.

Es ist nicht wichtig,
welches Haus du zuerst betrittst.

Wichtig ist nur,
dass du bemerkst,
wann sich etwas in dir bündelt.

Dann entsteht eine leise Orientierung.

Der Ort der Klarheit lädt zur Entscheidung ein.
Er schafft Raum, in dem sie entstehen kann.

Er drängt nicht.
Er zeigt.

Vielleicht setzt du dich auf den Steg.
Vielleicht nimmst du das Boot.
Vielleicht wählst du den Waldpfad.
Vielleicht bleibst du einfach stehen
und nimmst wahr,
was sich in dir sammelt.

Der Ort der Klarheit hält Struktur.
Er gibt Richtung,
ohne sie festzulegen.

Und manchmal geschieht hier etwas sehr Leises:

Ein Gedanke bleibt.
Ein Gefühl wird deutlicher.
Eine Linie entsteht.

Der Ort der Klarheit bleibt.
Richtung entsteht in ihrem Tempo.

Vielleicht ist genau das sein Wesen:

Er ist da,
damit Sicht möglich wird.

Und du darfst hier erkennen,
was für dich wesentlich ist.

Der Ort der Klarheit trägt.
Ruhig.
Beständig.