Auf dem Pfad des Feuers

Der Weg führt tiefer in den Felsen.
Der Raum verändert sich.
Das Licht wird ruhiger.
Die Wärme des Feuers bleibt.
Die Höhle wirkt weiter und stiller.
Hier gibt es keinen neuen Weg.
Hier entsteht etwas anderes.
Ein Moment der Aufrichtung.
Der Stand im eigenen Inneren
Manches, was zuvor im Feuer sichtbar wurde,
steht nun klarer vor dir.
Gedanken ordnen sich.
Gefühle werden ruhiger.
Hier geht es nicht mehr darum zu erkennen.
Hier geht es darum, zu dem zu stehen,
was du bereits erkannt hast.
Still.
Aufrecht.
Im eigenen Inneren.
Die Kraft dieses Ortes
Aufrichtung geschieht nicht laut.
Sie entsteht leise.
Ein innerer Stand.
Eine Klarheit, die nicht mehr weicht.
Hier wächst der Mut,
die eigene Wahrheit zu tragen.
Nicht als Kampf.
Sondern als stilles Wissen:
Das bin ich.
Tiefer im Pfad des Feuers
Der Pfad des Feuers endet hier nicht.
Weitere Höhlen können entstehen.
Weitere Wege können sich öffnen.
Doch von hier aus verändert sich etwas.
Der Stand im Inneren trägt weiter.
Und aus dieser Aufrichtung
entstehen die Schritte, die folgen.
Ganz natürlich.
Auf deine Weise.
In deinem Tempo.
